Wohnen mit 50plus im Mehrgenerationshaus

Wo werden wir zukünftig wohnen?
Diese Thema geistert durch unsere Köpfe und durch die Medien und beschäftigt uns. Die Kinder wohnen meist weiter weg, sind berufstätig und können sich nicht mehr um die Eltern kümmern. Die Zeiten, in denen die Kinder in Wohnortnähe der Eltern gewohnt haben sind nicht vorbei, doch werden sie zunehmend rarer.

So muss der Best Ager und der Senior sich selbst um seine Wohnen im Alter kümmern. An das Seniorenwohnheim mag man nicht unbedingt denken, denn dazwischen gibt es noch einige weitere Optionen.
Heidelberg1

Ein gelungenes Miteinanderleben bieten Mehrgenerationenhäuser. Das kann unabhängig von Alter- und Einkommensgrenzen eine wunderbare Verbindung bilden. Gerade in ländlichen Gebieten wächst eine Kooperation an ökologischen, basisdemokratischen und genossenschaftlichen Wohnraum.

Alt und jung zusammen – das funktioniert! Es kann zukünftig eine wichtige Wohnstrategie werden. Die Vorteile überwiegen klar. Junge Leute wissen, dass die Älteren sich um das Haus kümmern können, wenn sie arbeiten gehen. Gleichzeitig weiss der ältere Mensch, dass er Hilfe im Haushalt oder bei kleinen alltäglichen Besorgungen erhält. Sind Kinder im Mehrgenerationshaus, ist die Kinderbetreuung integriert.

Sollte der Kindergarten geschlossen sein, haben Eltern eine liebevolle Betreuung der Kleinen. Auch in den Schulferien kann zeitweise die Betreuung sichergestellt werden.

Und der ältere Mensch weiss einfach, dass er nicht alleine ist. Ein ganz wichtiger Aspekt im Alter für Herz und Geist. Die Kommunikation ist ein wichtiger Punkt gegen die schleichende Demenz und trägt zum Jungbleiben im Alter bei. Verantwortung übernehmen, wissen, dass man noch gebraucht wird und nicht auf das sogenannte Abstellgleis geschoben wird sind weitere Punkte.

Die Jüngeren profitieren von der Erfahrung des Älteren.
Die Chemie muss natürlich stimmen – ohne dass die Chemie zwischen den Parteien nicht positiv gestimmt ist, kann keine gute Beziehung wachsen und entstehen. Und das ist natürlich die Grundvoraussetzung für das Miteinander im Mehrgenerationenhaus.

Eins ist jedoch klar. Die Vorteile liegen klar auf der Hand. Doch wer sich auf solch ein Wohnprojekt einlässt, sollte Toleranz für das Miteinander mitbringen, damit jeder für sich seine persönliche Win-Win-Situation erlebt.

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